Logbuch vom 15.04.2018

Heute, Sonntag den 15. April 2018 sind wir bei dichtem Nebel um 12.00 Uhr Bordzeit und 11.00 Uhr UTC auf der Position 52°17,6`N und 003°24,5°E in der Nordsee (ca.26 sm NW-lich von Rotterdam). Die Schiffsübergabe ist bereits im vollen Lauf. Wir alle hatten die Möglichkeit uns mit den Anforderungen unserer Rollen vertraut zu machen und, man glaubt es kaum, eine gewisse Routine ist bereits eingetreten.

Aktuell haben wir praktisch keinen Wind und unsere Sicht ist aufgrund dichter Nebelfelder überwiegend sehr eingeschränkt. Dennoch haben wir in den letzten Tagen sehr viele Schiffe gesehen, man merkt, dass man nicht mehr allein ist, auch wenn wir die Küste nicht sehen. Heute Nacht wird die Zeit noch eine Stunde vorgestellt und damit sind wir dann nach mehr als 5 Monaten wieder auf Mitteleuropäischer Zeit.

Gestern haben wir das letzte mal Besanschot an gemeinsam verbracht, tatsächlich nochmal auf dem Achterdeck. Währenddessen hat unsere Schiffsleitung uns durch die Dover Strait gebracht, der engsten Stelle des Ärmelkanals. Nun sind wir auf der Nordsee, vor Amsterdam, und das Schiff bewegt sich nach längerer Zeit mal wieder ein wenig.

Alle Besatzungsmitglieder sind wohl auf, auch wenn die Schiffsübergabe uns das ein oder andere abverlangt und die Lehrer mit ihren Berichten gut beschäftigt sind. Planmäßig endet die Schiffsübergabe am 18.04. vor Brunsbüttel.

Maura, Schüler-Kapitänin und Julia und Lea, Schüler-Projektleiterinnen

Ergänzung: Aufgrund der Wetterlage stehen die beiden Lotsen (Detlef und Niklas) im 6 um 6 Stundentakt beratend zur Seite.

Menu