Oh, wie schön ist Panama!

Datum: 19.01.2026

Ein Land in der Karibik,
ein Ort der Träume, wie man sagt.
So weit auch reicht der Blick,
ein Eindruck den nächsten jagt.

Vom Urwald über große Städte,
von Flüssen bis zu fremden Tieren –
es gibt vieles, was man hier gerne hätte,
zu glauben ist das fast zu viel.

Bunte Busse und schnelle Boote
brachten uns durchs fremde Land,
von Nord bis Ost und Süd und West –
es gibt keine Richtung, in der man uns nicht fand.

Von Portobelo zu Miguel,
ein Leben zwischen Flüssen und Bäumen,
ein wahrer Ort zum langen Träumen –
vorbei ging das viel zu schnell.

Doch auch Panama-City war einen Besuch wert,
wir wurden über den großen Kanal belehrt.
Riesige Supermärkte, in denen der Konsum thront,
waren für uns schon fast ungewohnt.

Danach verschlug‘s uns nach Boquete,
dort, wo man so viel Kaffee brannt‘
und in dem man uns erzählte,
was das ist für ein wundervolles Land.

Wir teilten uns auf in viele Familien,
jede davon war uns ein Schatz
und jeder formte trotz Sprachbarriere
schon bald den ein oder anderen spanischen Satz.

Denn jeden Tag von acht bis zwölf
verschlug es uns ins Klassenzimmer,
und wir lernten mit Erfolg –
das Spanisch behalten wir uns für immer.

Nach einer wundervollen Woche
in dieser Stadt, gleich wie ein Schatz,
führte uns die tolle Reise
an den letzten großen Platz.

Ein Dorf der Naso-Indigenen,
in dem sie wie am Ursprung leben,
ein Ort, an dem man so viel lacht,
und alles mit der Natur zusammen macht.

Nach einer abenteuerlichen Fahrt im Einbaum
und dem Besuch beim Königspalast
durften wir in den Alltag hineinschauen
und erkannten den Kontrast.

Ein Leben ganz am Minimum,
da können wir viel mitnehmen.
Um Wasser, Stein und Wald herum,
ja, ganz so leben unsere neuen Freunde, die Indigenen.

Die Krönung fand sich dann
im großen Fußballspiel.
Wir alle sahen ganz im Bann,
wie für unsere Teams ein Tor nach dem anderen fiel.

So waren wir gespannt
beim Elfmeterschießen beider Teams,
und unser Frauenteam wurde
zu den Champions ernannt.

Nach einer großen Abschiedsfeier,
wo man uns die indigene Musik empfahl,
brachen wir auf nach Haus,
nach Haus auf die Thor Heyerdahl.

Und so können wir euch sagen:
Panama ist ein Land,
das von uns nun ganz sicher
als Paradies erkannt.

Hier, wo es von oben bis unten nach Bananen riecht,
waren wir nun zwei Wochen da,
und es schießt uns nur noch eins durch den Kopf:
Oh, wie schön ist Panama!