Landaufenthalte

Mehrwöchige Aufenthalte in fremden Ländern helfen den Jugendlichen, andere Kulturen kennen und verstehen zu lernen, Vorurteile abzubauen und ihre eigene Kultur zu reflektieren. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer lernen mit kulturellen Unterschieden umzugehen, können ihre Fremdsprachenkenntnisse anwenden und vertiefen sowie internationale Freundschaften aufbauen.

Die Inhalte der Landaufenthalte orientieren sich an den länderspezifischen Gegebenheiten. Die Jugendlichen erforschen die Länder im Hinblick auf ihre Geographie, Flora und Fauna, Geschichte/Politik, Kultur, Sprache und Bevölkerung. Sprachkurse, Aufenthalte in Gastfamilien und Internaten, Forschen in biologischen Stationen, Besichtigungen besonderer Gegebenheiten des Gastlandes, Expeditionen zu Fuß oder mit dem Fahrrad helfen, einen direkten Kontakt zu den Menschen, ihrer Kultur und ihrer natürlichen Umgebung aufzubauen. Darüber hinaus engagieren wir uns in ökologischen und sozialen Projekten in den von uns bereisten Ländern.

Während der Landaufenthalte bilden die Tagesprojektleitungen das didaktische Pendant zur Schiffsübergabe. Die Schüler*innen gestalten die Landaufenthalte aktiv mit und übernehmen verantwortungsvoll Planungs-, Organisations- und Leitungsaufgaben. Wie in der Schiffsübergabe treten die Betreuer*innen in den Hintergrund. Durch die Tagesprojektleitung werden neben der interkulturellen und fachlichen Kompetenz persönliche und soziale Kompetenzen wie Eigeninitiative, Selbstvertrauen, Organisationsfähigkeit aber auch Teamgeist und Kooperationsfähigkeit entwickelt und gefördert.

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